Park è sicuramente un straniero spettacolare che farà bene.
Ma per una volta la vedo un po come Zaugg (vedi articolo sotto): non penso che cambiera il Servette...
SAlutoni, ul Stratif
Vor einem Jahr hat Chris McSorley durch einen späten Transfer das Layout der Liga verändert: Die Verpflichtung von Torhüter Tobias Stephan machte aus Servette ein Spitzenteam, brachte die Genfer tatsächlich auf Platz zwei in der Qualifikation und bis ins Playoffinale.
Hat der Transfer von NHL-Saurier Richard Park (er hat in Genf einen Dreijahresvertrag unterschrieben) eine ähnliche Wirkung? Das ist eine der Fragen am Tag vor der neuen Saison.
Der Stürmer mit südkoreanischen Wurzeln ist in der Tat ein grosser Name mit schöner Statistik (684 NHL-Spiele, 95 Tore, 132 Assists). Aber wird er Servette so verändern wie Tobias Stephan und zu einem Titanen im Kampf um die Meisterschaft machen?
Nein, wird er nicht. Der amerikanische Verteidiger Brian Pothier (verdiente in der NHL zuletzt 2,5 Millionen Dollar) wird einen viel stärkeren Einfluss aufs Spiel haben als Park.
Park hat letzte Saison bei den New York Islanders gerade noch 800 000 Dollar brutto verdient. Der Grund für den miserablen Vertrag ist ganz einfach: Park gehörte in der NHL zum spielerischen Proletariat. Spieler wie Park sind in Nordamerika so häufig wie Elche in den Tannenwäldern. Die Scouts rühmen seine Arbeitseinstellung, seine Vielseitigkeit, seinen Willen der Defensivarbeit. Für Beweglichkeit und Spielintelligenz hat er immer noch genügende Noten. Park war in der NHL ein pflegeleichter Dutzendspieler wie ihn jeder Coach gerne in der Mannschaft hat. Aber Spieler wie Park machen eine Mannschaft nicht besser und entscheiden keine Spiele. Wenn einer wie Park kommt, merk es keiner und wenn Spieler wie Park gehen auch nicht.
Chris McSorley wird an seinem Neueinkauf viel Freude haben. Park wird klaglos alle taktischen Aufträge ausführen, bei allen Mitspielern beliebt sein, nie rebellieren und Einzelrichter Reto Steinmann keine Umstände machen. Ein braver, tüchtiger Hockeysoldat, der sich im System McSorley integrieren wird als habe er schon hundert Jahre in Genf gespielt.
Aber der Amerikaner muss den Skorer Juraj Kolnik ersetzen. Den sensiblen, eigenwilligen slowakischen Künstler, den Chris McSorley und die gegnerischen Verteidiger nie ganz im Griff hatten. Kolnik buchte in 145 NLA Spielen 72 Tore - und trotzdem ist Servette nicht Meister geworden.
Wenn Park Servette besser machen will, muss er produktiver sein als Kolnik. Und das wird nicht der Fall sein. Er kann Kolnik ersetzen. In der NHL waren Park und Kolnik statistisch ähnlich erfolgreich: 46 Tore in 250 Partien für den Slowaken, 95 Tore in 684 Spielen für den Amerikaner. Das ist gehupft wie gesprungen. Bei seinem Kurzgastspiel in Langnau während der Lockout-Saison 2004/05 erzielte er in 16 Spielen 7 Tore.
Die Liga ist um einen attraktiven Ausländer reicher. Aber Servettes Konkurrenten dürfen sagen: Park kommt - na und?