nylanderfan ha scritto:Ma non è che non voleva venire a Lugano...è che gli sono state dette delle cose strane da parte del nostro DS e lui si è un pò spaventato...
Anch'io credo che erano solo "esternazioni" di facciata... poi alla fine la decisione era solo e unicamente sua. Dico questo perchè tempo fa Zaugg su 20min.ch aveva precisato come funzionavano legalmente (diritto del lavoro) le cosa in Svizzera. Quindi dire che era McSorley a decidere...
Servette-General Chris McSorley sagt, der Entscheid, wo Benjamin Conz nächste Saison spielen werde, sei eine Frage des Geldes. Das ist typisch für McSorley:
Er ist mit unserem Arbeitsrecht nicht vertraut und hat sich verrechnet.
Benjamin Conz steht auch nächste Saison bei Servette unter Vertrag. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder spielt (arbeitet) er nächste Saison bei Servette - oder
bei einem Klub seiner Wahl. Das Schweizer Arbeitsrecht ist eines der liberalsten der westlichen Welt. Stark vereinfach gesagt: Es ermöglicht es einem Arbeitgeber, einen Angestellten jederzeit unter Respektierung der Kündigungsfristen auf die Strasse zu stellen. Umgekehrt
gilt für den Arbeitnehmer als oberstes Prinzip das Recht auf freie Wahl des Arbeitsplatzes. Sogenannte «Trades», also das Tauschen von Spielern (Arbeitskräften) ist in Nordamerika üblich, bei uns arbeitsrechtlich gegen den Willen des Betroffenen aber nicht durchsetzbar.
McSorley ist in der Zwickmühle
Will heissen: Wenn Chris McSorley seinem Torhüter (Angestellten) Benjamin Conz nächste Saison keine Arbeit geben will (weil er dessen Stelle bereits durch Tobias Stephan besetzt hat) - dann kann er ihm die Möglichkeit geben, an einem anderen Ort zu spielen (zu arbeiten).
Aber diesen anderen Ort bestimmt einzig und allein Benjamin Conz. McSorley kann rechtlich nicht einmal eine Ablöse- oder Leihsumme durchsetzen. Mehr als das Salär für Conz muss der neue Arbeitgeber nicht übernehmen.
Das ist die theoretische Grundlage. Praktisch läuft es darauf hinaus, ob sich Benjamin Conz (bzw. dessen Agent Gérald Métroz) in den Gesprächen gegenüber Chris McSorley durchsetzen kann und hartnäckig genug darauf beharrt, in Langnau zu spielen. Oder noch einfacher gesagt: Wenn
Benjamin Conz nächste Saison nicht zu Servette zurückgeholt wird und bei den SCL Tigers spielen will, dann kann er nächste Saison bei den SCL Tigers spielen. Wenn er aber lieber nach Lugano gehen möchte (weil ihm dort über das Salär hinaus ein schönes Trinkgeld zugesichert wird), dann kann er nach Lugano wechseln.
Aber Vereinbarungen oder Gegengeschäfte, die Chris McSorley über den Kopf von Conz hinweg mit anderen Klubs (Arbeitgebern) macht, sind nicht einmal das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind.
Mi sembra chiaro!